Depression & Erschöpfung
Gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit, Freudverlust, anhaltende Erschöpfung bis hin zum Burnout – oder Lebensüberdruss, der Wunsch, nicht mehr da zu sein.
Wie kognitive Verhaltenstherapie arbeitet, was sie von Ihnen verlangt und wo ihre Grenzen liegen.
Die kognitive Verhaltenstherapie geht von einer einfachen, gut belegten Beobachtung aus: Gedanken, Gefühle und Verhalten beeinflussen sich gegenseitig. Denkmuster und Gewohnheiten laufen dabei häufig im Autopiloten ab und können sich ungünstig auf Ihr Leben auswirken.
Was wir nicht bewusst wahrnehmen, können wir auch nicht verändern – und je fester solche Muster in Ihrer persönlichen Geschichte verankert sind, desto hartnäckiger sind sie meistens. Um ein Muster zu verstehen, schauen wir es strukturiert an: Wann tritt es auf, was hält es in Gang, welchem Zweck dient es?
Mit diesem Verständnis entwickeln wir alternative Strategien, die Sie im Alltag erproben und etablieren.
Interaktives Beispiel
Eine Freundin sagt Ihr gemeinsames Treffen kurzfristig ab. Was dann passiert, läuft oft wie von selbst.
Ob akute Krise oder schleichendes Muster – das sind die häufigsten Themen, mit denen Menschen in meine Praxis kommen.
Gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit, Freudverlust, anhaltende Erschöpfung bis hin zum Burnout – oder Lebensüberdruss, der Wunsch, nicht mehr da zu sein.
Panikattacken, ständige Sorgen, soziale Ängste, Prüfungs- und Zukunftsängste – und die Vermeidung, die das Leben Stück für Stück kleiner macht.
Wenn Erlebtes innerlich präsent bleibt und sich nicht „verarbeiten" lässt – nach einschneidenden Ereignissen, Verlusten oder anhaltenden Belastungen.
Wenn der Körper auf seelische Belastung reagiert – etwa chronische Schmerzen, Magen-Darm-Beschwerden oder Erschöpfung ohne ausreichenden organischen Befund.
Trennung, Verlust und Trauer, berufliche Umbrüche, die Diagnose einer körperlichen Erkrankung – oder die Frage, wie und wofür es weitergehen soll.
Das müssen Sie vorab nicht entscheiden – genau dafür ist das Erstgespräch da. Wichtig: Für akute Notfälle ist die Praxis nicht ausgestattet – Hilfe in Krisen finden Sie hier.
Welche Werkzeuge zum Einsatz kommen, richtet sich nach Ihrem Anliegen. Am häufigsten arbeiten wir mit diesen:
Wir analysieren belastende Gedanken und Bewertungen: Welche halten ein Problem aufrecht – und welche Alternativen halten der Wirklichkeit besser stand?
Schrittweise, geplante Konfrontation mit Situationen, die Ihnen Angst machen – in einem Tempo, das wir vorher gemeinsam festlegen.
Annahmen werden im Alltag überprüft: Verhaltensexperimente und Übungen zwischen den Sitzungen machen aus Einsichten neue Erfahrungen.
Hinter heftigen Gefühlen stehen oft unerfüllte Bedürfnisse. Wir arbeiten mit beidem – und beziehen, wo es Ihr Anliegen erfordert, auch existenzielle Fragen ein.
Manche Anliegen führen an Grundfragen des Lebens: Endlichkeit, Verantwortung, Sinn. Diese Fragen sind kein Symptom, das sich beheben lässt – sie sind Teil jedes Lebens. Wo Ihr Anliegen es erfordert, stellen wir uns ihnen gemeinsam.
Was „existenziell sensibilisiert" heißt – nachzulesen unter Über mich →
Den Anfang machen konkrete Therapieziele, die wir in der Probatorik gemeinsam festlegen. Sie geben der Arbeit Richtung – und an ihnen prüfen wir im Verlauf, ob die Therapie hält, was sie soll.
Angestrebt wird eine nachhaltige Veränderung belastender Muster – nicht das kurzfristige Dämpfen von Symptomen. Darüber hinaus geht es um Eigenständigkeit: Am Ende der Behandlung sollen Sie Werkzeuge in der Hand haben, die ohne therapeutische Begleitung funktionieren.
Am Ende soll die Rückkehr in ein Leben stehen, das sich wieder wie Ihres anfühlt. Nicht heil im Sinne von makellos – im Idealfall bleibt die Diagnose ein Zwischenschritt, kein Zuhause – und mit den erlernten Werkzeugen wird Lebendigkeit wieder möglich. Lebendig heißt nicht jederzeit zufrieden: Es heißt, das Leben erleben zu wollen – auch die Tiefen, ohne dauerhaft von ihnen beherrscht zu werden.
Eine Psychotherapie kann, wie jede wirksame Behandlung, unerwünschte Effekte mit sich bringen. Hier finden Sie beides offen dargelegt: die Risiken und die Alternativen, die es gibt.
Sprechen Sie mich bei Bedenken oder ausbleibender Wirkung jederzeit direkt an.
Ob eine Behandlungsalternative zu Ihnen passt, klären wir in der psychotherapeutischen Sprechstunde, oder kommen im Verlauf darauf zurück.
In dieser Praxis erfolgt keine medikamentöse Einstellung, da hier keine Möglichkeiten für die erforderlichen Kontrolluntersuchungen bestehen. Wenden Sie sich dafür bitte an Ihre hausärztliche oder eine psychiatrische Praxis – auf Wunsch stimme ich mich mit den Behandelnden ab.
Der nächste Schritt ist kein großer: ein erstes Gespräch, unverbindlich und in Ruhe. Ob eine Verhaltenstherapie zu Ihnen passt, zeigt sich am besten im Miteinander – alles Weitere klären wir gemeinsam.